Mehr als 70 Jahre Fahrzeugbau

Der Grundstein des Nutzfahrzeugherstellers Schröder wurde unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg gelegt. Der Firmengründer Friedrich Schröder begann 1946 mit dem Bau von landwirtschaftlichen Anhängern in einem kleinen Ort namens Osterwanna bei Cuxhaven. Unter dem Markennamen "Unterelbe Fahrzeugbau" wurden Pritschen- und Kippanhänger hergestellt und vom Alten Land bis an die holländische Grenze verkauft.1956 übersiedelte das Unternehmen nach Wiesmoor in Ostfriesland. In der Wiederaufbauphase der Nachkriegszeit veränderte sich der Bedarf von Transportfahrzeugen. Neue Fuhrunternehmen wurden gegründet und der Wunsch nach größeren Anhängern und Lkw-Aufbauten beeinflusste auch die Produktpalette der Firma Schröder. Bereits in den 60er Jahren wurden Innovationen realisiert, welche die Transportbranche über Jahre prägten. Dazu gehören u.a. Kippsattelanhänger, Kühlfahrzeuge, insbesondere der 16-to.-Luft-Kippanhänger als auch die Absattelvorrichtung für hydraulische Ladekrane und der verfahrbare Ladekran.

Seit 1981 firmiert das Unternehmen unter dem Namen Schröder Fahrzeugtechnik GmbH. Ein besonderer Meilenstein in der Firmenentwicklung war die Übernahme der Generalvertretung des damaligen Ladekranherstellers HIAB-FOCO. Mittlerweile ist Schröder einer der ältesten HIAB-Händler Deutschlands.

Nach der Wiedervereinigung wurde Anfang der 90er Jahre die Produktionsstätte zu klein, um ausreichende Voraussetzungen für eine leistungsfähige Produktion zu gewährleisten. Die Verlagerung des Betriebes zum neuen Standort an der Oldenburger Straße in Wiesmoor ermöglichte es, die Produktionskapazitäten den Anforderungen anzupassen und Reserven für die Zukunft zu bilden. Somit wurde das Frühjahr 1994 zur Geburtsstunde der Schröder Fahrzeugtechnik GmbH in der Form, wie sie sich Ihnen heute präsentiert. Auf rund 26.000 m² großem Betriebsgelände befinden sich ca. 7.500 m² überbaute Flächen.

Im Dienstleistungssektor wurden neue Schwerpunkte gesetzt. Die Reparaturabteilung verfügt über einen erheblich erweiterten Arbeitsbereich mit separatem Bremsenprüfstand. Das Sandstrahl- und Lackierzentrum ist mit drei Großraum - Lackierkabinen und einer modernen Stahlkorn-Strahlanlage für seine Aufgaben bestens ausgerüstet. Seit der Jahrtausendwende ist der Gesamtbetrieb nach DIN EN ISO 9001 durch den TÜV-Rheinland-Brandenburg zertifiziert. 

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"Powalski - das Forum für historische Nutzfahrzeuge"