Ladungssicherung bei Getränken

Die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin e.V. und der Deutsche Brauer-Bund e.V. hat in der Verion 6.5 vom 21.07.2014 ein Handblatt zur “Ladungssicherung bei Getränken” herausgegeben.

Das Ziel dieses Handblattes ist es, Gefährdungen durch unzureichend gesicherte Fahrzeuge zu vermeiden.

Definitionen Getränkeladungen:

Kastenware: in Säulen auf Paletten im Euromaß (0,8 x 1,2 m Grundfläche) gestapelte Mehrweg-Getränkekästen aus Kunststoff mit einer Höhe nach GS1 (ehm. CCG-Norm) von 1,6-1,95 m.

Fassware: Spundbehälter aus Stahl mit einem Volumen von 30 oder 50 l nach DIN 6647 ff. mit Außendurchmessern von 380 bis 408 mm; diese sind jeweils zu sechs Stück auf einer Palette stehend angeordnet. 50 l Fässer werden zweifach und 30 l Fässer werden dreifach übereinander jeweils mit Palette zu einer Ladeeinheit gestapelt (Höhen von 1,40 – 1,7 m)

Leergut: Vollgut ohne Produkt auf einer Palette (z.B. bei Kastenware leere Glasflaschen in Getränkekästen)

Beladungen mit Getränkepaletten nach dieser Definition ergeben auf dem Fahrzeug einen einlagigen Transport. Ein zweilagiger Transport von z.B. Leergutpaletten übereinander gestapelt ist nur mit geeigneten Fahrzeugen, die bzgl. dieser Art des Transportes erfolgreich fahrdynamisch getestet worden sind, zulässig.

Alle hier definierten Ladeeinheiten sind bei fahrdynamischen Versuchen nach DIN EN 12642 Code XL – Anhang B zu verwenden, um die Aufbaustabilität zu überprüfen.